Durch unsere gestrige kleine Irrfahrt haben wir den Streckenverlauf des 118-er Busses verstanden und dadurch inspiriert, uns heute auf den Weg zur über den Sebastian-Katakomben gelegenen Kirche San Sebastiano alle Catacombe gemacht.
Sie ist ebenfalls eine der sieben Pilgerkirchen Roms und liegt an der Via Appia Antica. Da bei unserem Eintreffen gerade eine Messe begann, haben wir diese mitgefeiert.
Danach liefen wir 1,5 km zurück bis zur Kirche Santa Maria in Palmis, besser bekannt unter dem Namen Chiesa del Domine Quo Vadis?. Die Geschichte dieser Legende, von Sienkiewicz literarisch verarbeitet, setze ich als bekannt voraus. In der Kirche ist dem Schriftsteller auch ein Denkmal gesetzt.
Weiter ging es wieder mit dem Bus ins Zentrum zur Porta Giovanni und von dort mit der Straßenbahn zur Basilica San Lorenzo al Verano oder vor den Mauern. Diese letzte der sieben Pilgerkirchen fehlte uns noch in unserer Sammlung ☺.
Von den Pilgerkirchen die keine päpstlichen Basiliken sind, gefiel sie uns am besten. Der benachbarte Campo Verano, Roms größter Friedhof, war ebenfalls sehr beeindruckend. Er ist wirklich riesig, hat Quartiere für Christen und Juden und ist wunderschön angelegt.
Mit dem Bus ging es dann weiter Richtung Innenstadt. Auf der Piazza di Santa Maria Maggiore haben wir noch ein wenig in der Sonne gesessen und die Kekse mit denen wir uns bekauft hatten an die Tauben verfüttert. Die Via Cavour ging es dann runter bis zum Forum Imperiali und dort haben wir in der gleichnamigen kleinen Pizzeria/Ristorante zu Abend gegessen. Danach noch ein kleiner Verdauungsspaziergang am Nerva-, Augustus- und Trajansforum vorbei bis zur Piazza Venezia um das letzte Mal unseren Bus 46 zu besteigen, der uns verlässlich wieder bis vor unsere Haustür brachte.
Morgen um 6 Uhr steht das Taxi vor der Tür (hoffentlich) um uns zum Shuttlebus am Bahnhof Termini zu bringen. Um 11 Uhr sollen wir dann in Schönefeld landen und ich bringe Mutti und Susi gleich zum Hauptbahnhof
Somit geht jetzt eine sehr schöne Woche ihrem Ende entgegen. Wir hatten viel Zeit mit und füreinander und haben auch noch eine Menge gesehen. Schön das wir diese Reise zusammen mit unserer Mutter machen konnten.
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